Göttingen rockt gegen Rechts – Antifaschistisches Protestwochenende gegen die NPD

// 9. August 2016 // Aktionen, antifa, Antirassismus

Jens Wilke, NPD-Landratskandidat und (An)Führer des neonazistischen Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen hat für Samstag, den 13.8., eine Kundgebung von 11-14 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz angemeldet. Diese ist explizit als Wahlkampfveranstaltung des NPD-Unterbezirks Göttingen vorgesehen. Ab 14.30 Uhr wollte der FKTN eine Kundgebung in Hann. Münden durchführen, diese wurde mittlerweile abgesagt. Stattdessen hat die NPD ab 14 Uhr eine Demonstration in Adelebsen angemeldet. Die antifaschistische Demonstration in Hann. Münden wird trotzdem stattfinden, auch in Adelebsen wird es Proteste geben.

Die GRÜNE JUGEND Göttingen ruft zu massenhaftem zivilem Ungehorsam und zur konsequenten Verhinderung der Neonazikundgebung durch Blockaden auf.

Twitter-Hashtag für alle Infos rund um die Proteste ist #Goe13

+++ Infos zu Protesten +++

Das Göttinger Bündnis gegen Rechts ruft für den 13.8. zu einer Protestkundgebung gegen die NPD auf. Diese beginnt um 10 Uhr am Bahnhofsvorplatz.

Ab 14 Uhr findet am Kirchplatz in der Hann. Mündener Innenstadt eine Demonstration unter dem Motto „Für ein tolerantes und buntes Hann. Münden statt“ statt.

Bereits am Freitagabend (12.8.) findet unter dem Motto „Laut und bunt – Göttingen rockt gegen Rechts“ ein antirassistisches Musikfest auf dem Bahnhofsvorplatz statt. 

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Aufruf des Göttinger Bündnis gegen Rechts:

„Laut und bunt- Göttingen rockt gegen Rechts!“

Göttinger Bündnis setzt mit Kultur und Solidarität gegen Menschenfeinde von Rechts
Unter dem Motto „Laut und bunt – Göttingen rockt gegen Rechts!“ laden wir als Göttinger Bündnis gegen Rechts gemeinsam mit befreundeten Bündnissen der Region am Freitag, 12.08.2016 ab 18 Uhr bis 24:00 Uhr auf dem Bahnhofvorplatz in Göttingen zu einem vielfältigen Kulturprogramm aus Workshops, Theater, Bands und DJs ein.

Unsere Veranstaltung bildet den fröhlichen Auftakt zur Protestkundgebung gegen die NPD, die in die Kommunalparlamente wollen. Für Samstag, 13.08.2016, haben die gleichen „Freunde“, die Südniedersachsen mit ihren verachtenden Ansichten dauerbelästigen, diesmal im Gewand der NPD Unterbezirk Göttingen eine Kundgebung am Bahnhofsvorplatz von 11.00 bis 14.00 Uhr angemeldet. Anschließend „beehren“ sie Adelebsen.
Die „Freunde“ haben vielleicht einen langen Atem. Wir haben auch einen langen Atem, aber auch die Vielfalt, Solidarität und Lebensfreude auf unserer Seite! Wir sagen weiterhin „Jeder Platz ist unser Platz!“, den wir kreativ und friedlich für ein offenes und solidarisches Göttingen beanspruchen.

Deswegen werden wir diesmal genau auf dem Platz, auf dem am nächsten Tag die Menschenfeinde und Demokratieüberdrüssigen das Meinungsfreiheits- und Demonstrationsrecht für sich beanspruchen, in der ganzen Breite unserer antifaschistischen und zivilgesellschaftlichen Zusammensetzung deutlich machen. Dafür lohnt es sich einzustehen: gesellschaftliche Vielfalt, die Lust über den Tellerrand hinauszuschauen, das solidarische Miteinander und gegen Menschenfeinde jeglicher Couleur.

Unsere Solidarität, Empörung und Lebensfreude macht uns stark und kreativ, der rechten Einfalt Widerstand entgegenzusetzen. Wir machen mit Beats, Performances und Statements klar, dass sie mit ihrer Politik, ihren Parolen und Daueranmeldungen keinen Zentimeter dazugewinnen werden! Weder in Göttingen, noch in unserem Landkreis, noch irgendwo!

Der kulturelle Auftakt am Vorabend soll unsere friedliche und kraftvolle Protestkundgebung unter dem Motto „Kein Platz für Nazis – Göttingen bleibt bunt“ am Samstag, 13.08.2016, ab 10:00 Uhr ebenfalls auf dem Bahnhofvorplatz in Göttingen einläuten. Alle Menschen aus Göttingen und Umgebung, alle befreundeten Bündnisse, sind herzlich aufgefordert am Freitagabend und Samstagvormittag diesen Widerstand zu unterstützen. Wir wollen keine Spaltung in unserer Gesellschaft, sondern unseren wachsenden Zusammenhalt voranbringen, der die Aktivitäten des „Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen“, der NPD und der rechtspopulistischen AfD nicht duldet. Seid dabei, von Goslar über Adelebsen, Northeim, Göttingen, Bovenden, Duderstadt, Dransfeld, Güntersen, Reckershausen bis nach Hann. Münden.

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