Für einen verantwortlichen Umgang mit Drogen und die Nutzung nachhaltiger Rohstoffe: Cannabis entkriminalisieren!

// 8. Juni 2012 // Drogen, Öko, Pressemitteilungen

Die GRÜNE JUGEND Göttingen zeigt sich solidarisch mit den Gärtner_Innen, die am Kreuzbergring Hanfpflanzen wachsen ließen.

„Hanf ist ein schnell nachwachsender Rohstoff, aus dem unter anderem ökologisch Textilien und Papier gewonnen werden kann. Leider erschwert die aktuelle Gesetzgebung den Anbau. Es ist abstrus, dass dem Anbau einer so vielfältig nutzbaren Pflanze Steine in den Weg gelegt werden!“ so ein Mitglied der GRÜNEN JUGEND Göttingen.

Die GRÜNE JUGEND Göttingen sieht die Pflanzungen auch als Form des Protestes gegen die Kriminalisierung der Konsument_Innen von Cannabisprodukten.

„Das Heraufbeschwören von Schreckensszenarios der „bösen Drogen“ einhergehend mit der Stigmatisierung der Konsument_Innen muss ein Ende haben! Ein Paradigmenwechsel ist nötig! Wir wollen hin zu einer Politik, die einen mündigen, verantwortlichen Umgang mit Drogen fördert, anstatt Furcht zu säen. Hierzu gehört auch eine sachliche und unvereingenommene Aufklärung über die gesundheitlichen Risiken des Konsums. Aber nicht Abstinenz muss das Ziel sein, sondern Drogenmündigkeit!“ sagt ein weiteres Mitglieder der GRÜNEN JUGEND Göttingen. „Das Thema Cannabis hat aber noch eine weitere Facette: Viele Patient_Innen benötigen Cannabis beispielsweise als schmerzstillendes Medikament. Derzeit haben bundesweit aber nur etwa 70 Patient_Innen die Erlaubnis, Cannabis legal zu erwerben und zu konsumieren. Die Kosten werden von den Krankenkasssen aber nicht übernommen. Das muss sich ändern! Wir fordern die Legalisierung des Cannabisanbaus und die Entkriminalisierung der Konsument_Innen! Und zwar sofort!“

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Presse:

Göttinger Tageblatt

Kommentar schreiben