GRÜNE JUGEND (GJ) Göttingen fordert die Amtsenthebung Robert Kruses

// 30. Mai 2013 // antifa, Pressemitteilungen, Soziales

stoppt_polizeigewaltNachdem bereits die Anti-Atom-Initiative und indirekt auch der AStA der Uni Göttingen die Entlassung des Polizeipräsidenten Robert Kruse forderten, schließt sich die GJ Göttingen dieser Forderung an.

„Wie es die Anti-Atom-Initiative treffend beschreibt, neigt Kruse zu einer Überdramatisierung linker Gewalt z.B. in dem er seine Statistik „schönt“ und „Straftaten“ aufführt, bei denen die Angeklagten freigesprochen wurden. Damit einher geht die Vernachlässigung rechter Gewalt und die Verharmlosung von Polizeigewalt,“ erklärt ein Mitglied der GJ.

Insgesamt fällt Kruse durch Stimmungsmache gegen linkes Engagement auf. Kruse sieht sich anscheinend als politischer Akteur, der das Erbe Uwe Schünemanns weiter trägt.

„Zudem zeichnet sich Kruse durch ein unerträgliches Kommunikationsverhalten aus. In jedem Streitfall, in dem ein Gericht sein Vorgehen bestätigt, weist er exponiert darauf hin, während er in seitens eines Gerichts kritisierten Fällen jegliche Stellungnahme verweigert“, so das Mitglied der GJ weiter.

Nachdem Kruse Anfang April schon eher knapp der Entlassung entging, stehe er „unter Beobachtung“, so der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Horst Reinert damals.

„Robert Kruse hat sich in dieser Galgenfrist nicht bewährt. Er ist beratungsresistent und als Polizeipräsident untragbar. Wir richten unseren eindringlichen Appell an Innenminister Boris Pistorius, Robert Kruse seines Amtes zu entheben,“ so ein anderes Mitglied der GJ abschließend.

Ein Kommentar zu “GRÜNE JUGEND (GJ) Göttingen fordert die Amtsenthebung Robert Kruses”

  1. […] an der Statistik aufgegriffen. Es folgten öffentliche Stellungnahmen vom Göttinger AStA und der Grünen Jugend, die Kruse „Stimmungsmache gegen linkes Engagement“ vorwarf. Die Parteijugend forderte gar die […]

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