[PM] „Freundeskreis“ ist am Ende – Nazis agieren nun mit Gewalt

// 14. November 2016 // antifa, Antirassismus, Pressemitteilungen

antifa-300x300Die GRÜNE JUGEND Göttingen verurteilt den gewalttätigen Übergriff von Neonazis auf Antifaschist*innen im Anschluss an eine abgesagte Kundgebung des rechtsextremen „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“. Mehrere hundert Menschen hatten sich im Vorfeld an Blockaden der Zufahrtswege zur Nazikundgebung beteiligt.

Dazu erklärt ein Mitglied der GJ: „Mehrere bewaffnete Neonazis – darunter wegen Gewaltdelikten einschlägig verurteilte – sind nach Göttingen gekommen, um Antifaschist*innen gezielt einzuschüchtern und anzugreifen. In Überzahl haben sie zwei Menschen angegriffen und mindestens einen verletzt. Jetzt schreibt der „Freundeskreis“ auf seiner Facebook-Seite: „Die Spiele sind eröffnet“. Wir fordern die Polizei auf, antifaschistischen Selbstschutz vor Nazi-Übergriffen nicht länger zu kriminalisieren und stattdessen konsequent gegen neonazistische Provokationen vorzugehen. Wenn bewaffnete Nazis nach Göttingen kommen, dann sind sie Täter, nicht Opfer.“

Das Mitglied der GJ abschließend: „Auch wenn der antifaschistische Protest von den gestrigen Ereignissen überschattet wurde: Mehrere Hundert Menschen haben sich an den Blockaden beteiligt. Selbst wenn die Nazis aufgetaucht wären, hätte es hier kein Durchkommen gegeben.
Dieses Vortäuschen einer Kundgebung ist das Eingeständnis der Nazis, dass sie nicht mehr mobilisierungsfähig sind. Die Stadtverwaltung muss diesem dreisten Missbrauch des Versammlungsrechts künftig den Riegel vorschieben.“

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