[PM] Freundeskreis-Kundgebung in Dransfeld verhindern! GRÜNE JUGEND ruft zu Gegenprotest auf!

// 9. Juni 2016 // antifa, Antirassismus, Pressemitteilungen

Talking is over!

+++ Etwa 60 Nazis in Dransfeld blockiert +++ Aufmarschversuch in Göttingen abgebrochen +++ Ersatzaufmarsch in Adelebsen von lautstarken Protesten begleitet! +++ GT-Artikel +++ Info-Ticker zum Nachlesen+++

Am 11. Juni um 15 Uhr will der extrem rechte „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ bereits zum dritten Mal in Dransfeld aufmarschieren. Die GRÜNE JUGEND Göttingen ruft zur Beteiligung an den Gegenprotesten und zur Verhinderung des Naziaufmarsches auf. Das Göttinger Bündnis gegen Rechts mobilisiert ebenfalls zu den Protetsten. Es gibt eine organisierte Busanreise aus Göttingen: Abfahrt ist um 12:30 am ZOB. Fahrkarten gibt es für 4 Euro im Roten Buchladen und im Theaterkeller.

Ein Mitglied der GJ dazu: „Zum dritten Mal versucht der Freundeskreis sein rechtsextremes und hetzerisches Gedankengut in Dransfeld auf die Straße zu tragen. Diesmal haben sie Verstärkung aus Bulgarien, den Niederlanden und Spanien angekündigt, um sich zusammen für ein nationalistisches „Europa der Vaterländer“ einzusetzen. Gerade mit dem Hintergrund, dass der Freundeskreis angekündigt hat, bei der Kommunalwahl im Herbst auf der Wahlliste der neonazistischen NPD anzutreten, wird entschlossener Protest umso notwendiger. Die Menschen aus Dransfeld haben bereits deutlich gezeigt, dass die Nazis hier keine Freunde finden werden. Die beiden letzten Aufmarschversuche wurden erfolgreich blockiert: durch massiven antifaschistischen Protest mussten die Nazis ihre Demoroute drastisch kürzen. Diese Entschlossenheit gilt es beizubehalten, denn für den Freundeskreis gibt es keinen Platz – nicht in Dransfeld, nicht in Göttingen und auch sonst nirgendwo.“

Ein weiteres Mitglied ergänzt: „Nach den polizeilichen Ausschreitungen bei der Kundgebung des Freundeskreises in Göttingen am 21.5., bei dem unter Anderen ein Mitglied der GJ verletzt wurde, werden wir auch ein Auge auf das Vorgehen der Polizei haben. Ein unsägliches Verhalten wie am 21.5. ist nicht hinzunehmen und darf sich keinesfalls wiederholen. Wir erwarten von der Polizei eine strikt deeskalative Strategie und eine konsequente Achtung des Versammlungsrechtes der Gegendemonstrant*innen.“

Infoveranstaltung: Donnerstag 09.06., 20:30 Uhr, T-Keller

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