[PM] GJ Göttingen & Northeim rufen zu Protesten gegen ‚AfD‘-Bundesparteitag in Köln auf

// 20. April 2017 // Aktionen, antifa, Pressemitteilungen

Am 22.04. findet der Bundesparteitag der rechtspopulistischen ‚AfD‘ in Köln statt. 50.000 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet werden zu den vielfältigen Protesten mehrerer breiter Bündnisse gegen die nationalistische und rassistische Stimmungsmache der ‚AfD‘ erwartet. Die Ortsverbände der GRÜNEN JUGEND aus Northeim und Göttingen werden sich an den Protesten beteiligen und rufen zur Teilnahme an den Blockaden und Demonstrationen von ‚Köln gegen Rechts – Antifaschistisches Aktionsbündnis‘ und ‚Köln stellt sich quer‘ auf. GJ Göttingen und GJ Northeim unterstützen den Aufruf der Kampagne „Solidarität statt Hetze – Der AfD die Show stehlen!“: https://noafd-koeln.org/aufruf/
Aus Göttingen fährt am 22.4. ein Bus nach Köln. Tickets sind im Roten Buchladen erhältlich.

Dazu ein Mitglied der GJ Northeim: „Der niedersächsische ‚AfD‘-Landesverband und ihr Vorsitzender Armin Hampel sind maßgebliche Unterstützer des rechtsextremen Thüringer ‚AfD‘-Chefs Björn Höcke. Hampel hat auch im Bundesvorstand der ‚AfD‘ gegen den Partei-Ausschluss von Höcke gestimmt. Björn Höcke wird im Ausschlussantrag zurecht eine „Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus“ bescheinigt. Der Northeimer Kreisverband der ‚AfD‘ ist voll auf Hampel-Linie und positioniert sich selber ebenfalls gegen den Höcke-Ausschluss. In der Vergangenheit haben sich regelmäßig Neonazis des rechtsextremen ‚Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen‘, der ‚Kameradschaft Northeim‘ und der NPD an Veranstaltungen der Northeimer ‚AfD‘ beteiligt. Uns als GJ Northeim ist es deshalb wichtig, unseren Protest gegen eine immer weiter ins rechtsextreme Milieu abdriftende ‚AfD‘ auf die Straße zu tragen.“
Ein Mitglied der GJ Göttingen ergänzt: „Unser Ziel ist eine offene und vielfältige Gesellschaft, die Grenzen überwindet. Die ‚AfD‘ will stattdessen neue Mauern errichten und es gibt Strömungen, die auch den Schießbefehl gegen Flüchtende erteilen würden. Die Partei hat zudem ein eindeutiges Rassismus und Antisemitismus-Problem. Vor der Bundestagswahl zerlegt sich die AfD beim Kampf um die Fleischtöpfe gerade selbst. Hier präsentiert sich keine ‚Alternative‘, sondern ein zerstrittener, von Machtgelüsten getriebener Haufen. Zehntausende Menschen werden in Köln zeigen, dass in einer pluralistischen Gesellschaft nationalistische Einfalt keinen Platz hat.“

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