PM: GRÜNE JUGEND Niedersachsen tagt vom 28.2.-2.3. zum Thema „Europa“ in Göttingen!

// 25. Februar 2014 // Pressemitteilungen

Vom 28. Februar bis zum 2. März finden die Landesmitgliederversammlung (LMV) und der Frühjahrskongress der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen zum Thema „Ein demokratisches und gerechtes Europa für alle“ im Göttinger Kulturzentrum musa statt. Neben der Neuwahl des Landesvorstandes, diversen Workshops und Podiumsdiskussionen zu den Themen Rechtspopulismus, Separatismus und Atom-Politik der EU, werden zahlreiche Anträge, u.a. zur rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ und der EU-Handelspolitik behandelt. d72dd15fb7 Dazu ein Mitglied der GJ Göttingen:

„Wir freuen uns, dass zum ersten Mal nach dem Bundeskongress 2010 wieder eine große Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND in Göttingen stattfindet. 100 politisch engagierte Jugendliche aus ganz Niedersachsen werden in Göttingen zusammenkommen und über das Thema „Europa“ diskutieren. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Europawahlen Ende Mai relevant. In einem Antrag zur EU-Handelspolitik wird das geplante Freihandelsabkommen TTIP massiv kritisiert. Ganz besonders begrüßen wir den Antrag des Landesarbeitskreises AntiRassismus zur „Alternative für Deutschland“, gerade vor dem Hintergrund unserer Auseinandersetzungen mit der extrem rechten Partei während des Bundestagswahlkampfes 2013 in Göttingen. Darin wird ein kritisch-offensiver Umgang mit der AfD gefordert, deren rechtspopulistische Hetze scharf verurteilt und explizit auf die akute Gefährdung der Demokratie durch die AfD hingewiesen. Auch die GJ Göttingen sieht weiterhin die dringende Notwendigkeit der kritischen Auseinandersetzung mit der AfD und unterstützt deswegen diesen Antrag.“

Ein weiteres Mitglied ergänzt:

„Neben den Anträgen zum LMV-Thema Europa gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Anträge zu verschiedenen Themen. Dabei sind ein Aufruf zum Eintritt in die Rote Hilfe, der Verlängerung des Projekts „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ und der Forderung nach Einrichtung einer „Mobilen Beratung gegen Rechts“ in Niedersachsen besonders zu nennen. Ein weiterer Antrag beinhaltet eine Solidarisierung mit den Opfern und Opferangehörigen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ und die Unterstützung einer am 17. Februar veröffentlichten Erklärung der Anwält*innen der Nebenklage im „NSU“-Prozess. In dieser kritisieren sie den Prozess und werfen den Behörden mangelnden Aufklärungswillen vor. Auch die GJ Göttingen schließt sich den im Antrag unterstützten Forderungen nach mehr Transparenz und der Einrichtung einer Enquetekommission an, die sich der Bekämpfung des strukturellen und institutionellen Rassismus in Deutschland widmen soll.“

Alle Informationen, Anträge und das Programm der Landesmitgliederversammlung und des Frühjahrskongresses finden Sie auf lmv.gj-nds.de. Interessierte, insbesondere Jugendliche, sind herzlich eingeladen!

Für Rückfragen stehen wir unter presse-goettingen@gj-nds.de gerne zur Verfügung.

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