Posts Tagged ‘Burschenschaft’

Aufruf: „Gegen alle Män­ner­bün­de! Den Burschentag in Eisenach zum Desaster machen!“

// 19. Mai 2014 // Keine Kommentare » // antifa, Antirassismus

Gegen Burschis!Auch dieses Jahr unterstützt die GRÜNE JUGEND Göttingen wieder die Proteste gegen den „Tag der Deutschen Burschenschaft“ in Eisenach und ruft zur Teilnahme an der feministischen und antifaschistischen Gegendemonstration auf! Am 14.6. den Burschentag zum Desaster machen! Voraussichtlich gibt es wieder eine gemeinsame Anreise aus Göttingen, Infos findet ihr dann hier und auf der Homepage des Bündnisses. +++Am 6.6. findet um 18 Uhr auf dem Antifee eine Info- und Mobiveranstaltung des Protestbündnisses statt+++

Aufruf: Gegen alle Män­ner­bün­de!

Die Deut­sche Bur­schen­schaft zer­legt sich selbst. Auch nach dem ver­gan­ge­nen Bur­schen­tag in Ei­se­nach ebbt die Aus­tritts­wel­le nicht ab: Fast die Hälf­te aller Bünde hat den Ver­band in den letz­ten drei Jah­ren seit dem Skan­dal um den so­ge­nann­ten „Ari­er­pa­ra­gra­phen“ und der damit ein­her­ge­hen­den Es­ka­la­ti­on der Flü­gel­kämp­fe ver­las­sen. Die ver­blie­be­nen Ver­bin­dun­gen sind die offen völ­ki­schen und fa­schis­ti­schen, aus­ge­tre­ten sind die na­tio­nal­kon­ser­va­ti­ven und die, denen ihr Image dann doch wich­ti­ger war als die Tra­di­ti­on. Kurz: Der einst be­deu­tends­te stu­den­ti­sche Kor­po­ra­ti­ons­ver­band ist nicht mehr das, was er ein­mal war.
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PM: Lügengebäude von Neonazi Lennard Rudolph und der „Alternative für Deutschland“ stürzen ein

// 15. September 2013 // Keine Kommentare » // antifa, Pressemitteilungen

rechteeurorebellen_160813Die GRÜNE JUGEND Göttingen sieht die Glaubwürdigkeit des Ex-AfD-Kreisvorsitzenden und Neonazis Lennard Rudolph durch das Auffliegen der Unterschlagung von 6000 Euro des AfD-Kreisverbandes erneut massiv erschüttert. Sie fordert Aufklärung über den angeblichen „Brandanschlag“ auf Rudolph und kritisiert die rechtspopulistische AfD und ihren niedersächsischen Landesvorsitzenden Ulrich Abramowski scharf für ihre Toleranz gegenüber Neonazis.

Die Göttinger AfD und Lennard Rudolph haben mehrfach, sich deutlich voneinander unterscheidende, öffentliche Behauptungen über einen angeblich „knapp vereitelten Brandanschlag“ auf Rudolphs Haus bzw. (in einer anderen Version) Garage gemacht. Dieser angebliche Anschlag ist Teil der Konstruktion der Opferrolle und der Selbstinszenierung der AfD und wurde bundesweit von den Medien, u.a. von der Zeitung „Die Welt“, unkritisch und unhinterfragt weiterverbreitet. Lediglich die FAZ berichtete am 24.08.2013 über die massiven Widersprüche in Rudolphs Aussagen. Der niedersächsische AfD-Landesvorsitzende Ulrich Abramowski sprach, angesprochen auf den „Brandanschlag“, von „einem großen Wirrwarr“ und „Verwirrung“ bei einigen Mitgliedern des AfD-Kreisvorstandes, hervorgerufen durch die angespannte Situation in Göttingen.

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GRÜNE JUGEND Göttingen ruft weiterhin zu Protesten gegen AfD auf.

// 12. August 2013 // 2 Kommentare » // antifa, Antirassismus, Pressemitteilungen

selbermachen_poster_groß-736x1024Die bei uns eingegangenen Beleidigungen und Bedrohungen finden Sie hier. Eine Nachbetrachtung und Auswertung der Hetzkampagne gegen die GRÜNE JUGEND Göttingen finden Sie hier!

Auf die Solidarisierung der GJ Göttingen mit der Kampagne „Alles muss man selber machen!“ gab es eine Vielzahl von zum Teil sehr heftigen Reaktionen. Kurz nach der Veröffentlichung der Pressemitteilung sprangen sofort die einschlägig bekannten Rechtsaußen-Medien „Junge Freiheit“ sowie „Politically Incorrect“, die die GRÜNE JUGEND als „rote SA“ bezeichneten, für die „Alternative für Deutschland“ (AfD) in die Bresche. In der Folge erhielt die GJ Göttingen von mutmaßlichen Anhänger*innen der AfD eine Fülle an islamfeindlichen und rassistischen Beleidigungen, Anfeindungen wie „Linksfaschisten“ oder „grüne SA“ sowie offene Gewaltandrohungen bis hin zu Mordphantasien.

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GRÜNE JUGEND Göttingen unterstützt die antifaschistische Kampagne „Alles muss man selber machen!“ und ruft zu Protesten gegen Veranstaltungen der AfD auf!

// 7. August 2013 // 2 Kommentare » // Aktionen, antifa, Pressemitteilungen

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Beachten Sie bitte auch unsere neuste Pressemitteilung zu den rechten Umtrieben der AfD und den bei uns in diesem Zusammenhang eingegangenen Drohungen. Eine Nachbetrachtung und Auswertung der Hetzkampagne gegen die GRÜNE JUGEND Göttingen finden Sie hier!

Ziel der Kampagne ist es, rechte, rassistische, nationalistische, antisemitische und islamfeindliche Propaganda aus dem Bundestagswahlkampf aktiv herauszuhalten. Dazu ruft die Kampagne zur Beteiligung auf: Wer rechte Propaganda im Raum Göttingen und Umgebung entdeckt, kann diese auf der Homepage der Kampagne (www.selbermachen.noblogs.org) melden oder anderweitig aktiv werden. Einen Infoticker gibt es hier: twitter.com/SelberMachenGoe

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Kein Platz für neonazistisches Gedankengut bei der Hannovera? Ein schlechter Witz!

// 24. Oktober 2012 // Keine Kommentare » // antifa, Antirassismus, Pressemitteilungen

6962065444.thumbnailDie Göttinger Burschenschaft Hannovera hat den enttarnten Neonazi Michael Jelinek endlich ausgeschlossen. Das viel zu späte Vorgehen zeigt deutlich, wie mit Nazi-Ideologien in der Burschenschaft umgegangen wird: So lange öffentlich leugnen bis sämtliche Stricke reißen und sich dann als überraschten Opferverband aufspielen, der belogen worden sein soll. Dabei ist die Burschenschaft langjähriges Mitglied im völkisch-nationalistischen Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ und hat letztes Jahr den rassistischen Vorstoß zur Einführung eines Arierparagraphen unterstützt. Nach diesem kann nur Mitglied in einer Burschenschaft des Dachverbandes werden, wer „deutsche Wurzeln“ hat.  (mehr …)

GRÜNE JUGEND (GJ) Göttingen fordert Offenlegung von personellen Überschneidungen rechter Burschenschaften und Parteien in Göttingen.

// 26. September 2012 // 3 Kommentare » // antifa, Antirassismus, Pressemitteilungen

6962065444.thumbnailAls Reaktion auf das Bekanntwerden der neonazistischen Aktivitäten des Mitgliedes der Göttinger Burschenschaft Hannovera, Michael Jelinek, fordert die GJ Göttingen eine verstärkte Thematisierung der Scharnierfunktion von rechtsnationalen Studentenbünden zwischen konservativen Parteien und der rechten Szene.

Ein GJ-Mitglied kommentiert:

„Es ist bekannt, dass regelmäßig Mitglieder der völkisch-nationalistischen Burschenschaft Holzminda, die ebenso wie die Hannovera der neonazistischen und rassistischen Deutschen Burschenschaft (DB) angehört, für den Göttinger RCDS (Ring christlich-demokratischer Studenten) bei Uni-Wahlen antreten (siehe Fußnote 1). Der rechte RCDS ist die der CDU nahestehende Hochschulgruppe, und führte unter anderem vor den letzten Uniwahlen eine Diskussions-/Wahlkampfveranstaltung mit dem niedersächsischen CDU-Innenminister Uwe Schünemann durch.“ (mehr …)

Den Burschentag zum Desaster machen!

// 10. Mai 2012 // Keine Kommentare » // antifa

Aufruf zum 02.06. in Eisenach.

Seit dem Mauerfall findet in Eisenach jährlich der Burschentag der Deutschen Burschenschaft (DB) statt. Dazu treffen sich Hunderte Burschenschafter aus Deutschland und Österreich auf der Wartburg. Der historische Bezug, den sie damit herstellen, ist das Wartburgfest 1817, auf dem zwei Jahre nach der Gründung der Urburschenschaft die frühen Burschenschaften zusammenkamen. Sie gaben sich hier nicht nur ein nationalpolitisches Programm, sondern verbrannten auch mit antifranzösischer, antiaufklärerischer und antijüdischer Stoßrichtung Bücher: unter anderem den Code Civil, der die Gleichstellung der Bürger festschrieb und eine Schrift des deutsch-jüdischen Schriftstellers Saul Ascher, die vor den Gefahren eines übersteigerten Deutschtums warnte.

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