Posts Tagged ‘Nazis’

[PM] Platzbesetzung verzögert Nazi-Fest – Polizei schikaniert Gegendemonstrant*innen

// 6. Mai 2017 // Ein Kommentar » // Aktionen, antifa, Pressemitteilungen

Antifaschistische Gegendemonstrant*innen haben mit einer Platzbesetzung den Aufbau des Nazi-Rockkonzerts „Eichsfeldtag“ in Leinefelde um eine Dreiviertelstunde verzögert. Die Polizei ließ etwa 40 zum Teil wegen Gewaltdelikten vorbestrafte Neonazis wie den NPDler Marco Borrmann zu den Blockierer*innen auf den Platz und riskierte damit Übergriffe auf die Demonstrant*innen. Die Nazis, darunter der NPDler Rene Schneemann, bedrängten die Antifaschist*innen und fotografierten sie. Die Polizei schubste darauf die Gegendemonstrant*innen und versuchte, diesen wegen angeblicher Vermummung ein Transparent zu entreißen.

Die GRÜNE JUGEND Göttingen sieht die Platzbesetzung als einen Erfolg, kritisiert das polizeiliche Vorgehen aber scharf. (mehr …)

[PM] GRÜNE JUGEND Göttingen ruft zur Teilnahme an den Gegenprotesten zum ‚Eichsfeldtag‘ in Leinefelde auf

// 5. Mai 2017 // Keine Kommentare » // Aktionen, antifa, Antirassismus, Kommunales, Pressemitteilungen

Für den 06. Mai 2017 plant der Neonazi und NPDler Thorsten Heise in Leinefelde den „Eichsfeldtag“. Dieser wird seit 2011 jedes Jahr organisiert. Für die Veranstaltung sollen Konzerte von verschiedenen rechten Bands Nazis aus dem ganzen Land anziehen. In den letzten Jahren nahmen jeweils mehrere Hundert Neonazis teil. Leinefelde fungiert so als Vernetzungsort für die überregionale Neonaziszene. Wie bei solchen Veranstaltungen üblich, ist es ein weiteres Ziel, sich als möglichst harmlos zu inszenieren und die lokale Bevölkerung für sich zu gewinnen. „Friedliche“ Festatmosphäre soll zur Akzeptanz der Naziszene und der durch sie vertretenen menschenverachtenden Positionen führen.

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[PM] Neonazi-Hetzjagd auf Pressefotografen – GRÜNE JUGEND fordert Konsequenzen für rechtsextremen „Freundeskreis“

// 2. April 2017 // Keine Kommentare » // antifa, Antirassismus, Pressemitteilungen

Die GRÜNE JUGEND Göttingen verurteilt die Hetzjagd mehrerer Neonazis auf einen Pressefotografen am gestrigen Samstag in Friedland aufs Schärfste. Die Familie des Journalisten war bereits mehrfach Ziel neonazistischer Bedrohungen. Die Nazis übertrugen den Angriff live ins Internet, rühmten sich damit und wurden von Zuschauer*innen mit Sätzen wie „Der Kameramann haha.. gut Jungs weiter so!“ und „Hau die Antifa aufs Maul die Schweine“ dabei ermuntert. Die GJ fordert harte Konsequenzen für die an dem Angriff beteiligten Neonazis, von denen zwei festgenommen wurden, und einen besseren Schutz für Nazi-Gegner*innen.

Die Übergriffe überschatteten die lautstarken und vielfältigen Proteste von 1500 Göttinger*innen und angereisten Antifaschist*innen gegen eine Kundgebung von etwa 100 Neonazis in Göttingen.

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[PM] Göttingen bleibt bunt! GRÜNE und GRÜNE JUGEND beteiligen sich an friedlichen Blockaden gegen Naziaufmarsch

// 30. März 2017 // Keine Kommentare » // antifa, Antirassismus, Pressemitteilungen

Der Stadtverband von Bündnis 90/Die Grünen und die GRÜNE JUGEND Göttingen unterstützen das „Bündnis gegen Rechts“ und rufen zu friedlichen, vielfältigen und lautstarken Protesten gegen die Nazi-Versammlung am 01. April auf. Falls der Aufmarsch gerichtlich doch noch erlaubt werden sollte, wollen Grüne und GJ sich an den friedlichen Aktionen des zivilen Ungehorsams beteiligen und gemeinsam mit dem BgR den Aufmarsch verhindern.

Grüne und GJ rufen darüber hinaus zu Spenden für die Organisation Sea-Watch auf, die Flüchtende im Mittelmeer rettet und sich für sichere Fluchtwege (Safe Passages) einsetzt. Die Einnahmen präsentiert das BgR im Rahmen einer Spendengala unter dem Motto „Rechts gegen Rechts“. Für jede Minute der Nazi-Versammlung wird Geld gespendet: http://gj-goettingen.de/wp-content/uploads/2017/03/Flyer-Spendengala-Nr-2.pdf

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[PM] GRÜNE JUGEND Niedersachsen ruft auf: Naziaufmarsch am 1. April in Göttingen blockieren!

// 26. März 2017 // Keine Kommentare » // antifa, Antirassismus, Pressemitteilungen

 

„Welche Aktionen von Initiativen gegen rechts haben euch am meisten gestört?“
„Das Einzige, was uns wirklich getroffen hat, war, wenn unsere Aufmärsche durch Sitzblockaden gestoppt wurden und uns ein Erfolgserlebnis genommen wurde.“
– Aussteiger aus der Neonazi-Szene im Interview mit der Bundeszentrale für politische Bildung [1].

Für den 01.04.2017 hat der neonazistische „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ einen bundesweiten Aufmarsch in Göttingen angekündigt. Der Aufmarsch ist derzeit verboten, es ist aber nicht abzusehen, ob die gerichtliche Klage der Neonazis gegen das Verbot Erfolg hat. Das Göttinger „Bündnis gegen Rechts“ mobilisiert zu Blockaden. Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen ruft gemeinsam mit der GJ Göttingen und der GJ Hannover dazu auf, den Naziaufmarsch durch Aktionen des zivilen Ungehorsams zu verhindern. Die GRÜNE JUGEND unterstützt das Göttinger „Bündnis gegen Rechts“ und organisiert gemeinsam mit anderen antifaschistischen Gruppen eine Zuganreise von Hannover nach Göttingen. Überregional werden sich Nazi-Gegner*innen anschließen und in Göttingen an den Protesten und Blockaden gegen den Naziaufmarsch teilnehmen.

Zugtreffpunkt Hannover: 01.04.2017 | 10:00 Uhr | Hauptbahnhof
Infoveranstaltung Hannover: 29.03.2017 | 20:00 Uhr | UJZ Korn

Die Proteste werden auf Twitter unter den Hashtags #naziwatchgoe und #Goe0104 begleitet.

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[Verbot bestätigt!] 01.04.: Neonazi-Aufmarsch in Göttingen verhindern!

// 9. März 2017 // Keine Kommentare » // antifa, Antirassismus

Die Neonazis vom „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ wollen durch Göttingen marschieren: Für den 1.4. hat der „FKTN“ einen überregionalen Neonazi-Aufmarsch angekündigt. Der thüringische NPD-Landesvorsitzende Thorsten Heise hat sein Kommen ebenso angekündigt wie „Die Rechte“ aus Dortmund um den Neonazi-Kader Michael Brück.

Rassistische und nationalistische Hetze haben in Göttingen keinen Platz! Das Göttinger „Bündnis gegen Rechts“ wird den Aufmarsch durch Aktionen des zivilen Ungehorsams und Menschenblockaden verhindern!

An dieser Stelle sollen Informationen zum Neonazi-Aufmarsch und den Gegenprotesten gesammelt werden, die Übersicht wird laufend aktualisiert. (mehr …)

[PM] GRÜNE JUGEND begrüßt Razzien gegen bewaffnete Neonazis – Verbot von Neonaziaufmarsch gefordert

// 28. Februar 2017 // Keine Kommentare » // antifa, Pressemitteilungen

Die GRÜNE JUGEND Göttingen zeigt sich in einer ersten Stellungnahme erfreut über die von der Göttinger Polizei am Dienstagmorgen durchgeführten Razzien gegen den neonazistischen „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“. Nach den Nazi-Übergriffen auf Antifaschist*innen und kommunale Mandatsträger war das konsequente Durchgreifen aus Sicht der GJ überfällig. Es wird wegen der Bildung einer bewaffneten Gruppe ermittelt, bei der Razzia wurden illegale Waffen wie Schlag- und Stichwerkzeuge sichergestellt. Die GRÜNE JUGEND sieht auf Grund der aktuellen Entwicklungen ein Verbot des Neonaziaufmarsches am 1.4. in Göttingen als notwendig an.

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Statement der GJ Göttingen zum NPD-Urteil

// 17. Januar 2017 // 2 Kommentare » // antifa, Pressemitteilungen

„Hass und Hetze gegen Menschen, die nicht in das Weltbild von Nazis passen, bleiben zutiefst widerwärtig und unrechtmäßig, auch wenn es formal nicht für ein Verbot der NPD gereicht hat. Hier wurde leider die Parteienfreiheit höher bewertet, als die Freiheit derjenigen, die regelmäßig im Visier der Hetze der NPD stehen. Der zivilgesellschaftliche Widerspruch und Protest gegen Rassismus und Nationalismus hätte aber auch nach einem Verbot weitergehen müssen. Die Bescheinigung der strukturellen Irrelevanz ist kein Grund zur Freude für die Nazi-Partei. Die NPD ist eindeutig verfassungsfeindlich und wesensverwandt mit dem Nationalsozialismus, auch das hat das Bundesverfassungsgericht festgestellt. Das BVG hat explizit auf die Möglichkeit verwiesen, die staatlichen Parteienfinanzierung einzuschränken und so zu verhindern, das weiterhin staatliche Mittel in rassistische und nationalistische Hetze und damit einhergehende Gewalt fließen. Die GRÜNE JUGEND Göttingen fordert die Bundesregierung und die Göttinger Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD auf, hier so schnell wie möglich eine entsprechende Gesetzgebung auf den Weg zu bringen.

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